Bis spät in die Nacht hinein waren die Einsatzkräfte im Einsatz, um die vermisste Person zu finden. Die Suche blieb jedoch erfolglos. An den Rettungsmaßnahmen waren die Seenotrettung, ein Hubschrauber, die Feuerwehr, der Rettungsdienst und die Polizei beteiligt.
Die Behörden hatten bereits zuvor vor gefährlichen Wellen gewarnt. Berichten zufolge gelang es einigen Menschen, sich eigenständig aus dem Wasser zu retten. Die staatliche Rundfunkanstalt RTVE erinnerte daran, dass die Kanarischen Behörden bereits am Sonntag vor den drohenden Gefahren gewarnt hatten.
Die Naturpools, die bei Urlaubern als Geheimtipp gelten, können bei rauer See schnell zu lebensbedrohlichen Fallen werden. Die gewaltigen Wellen ziehen Menschen ins offene Meer, während die kräftigen Strömungen die Rückkehr oft unmöglich machen.
Teneriffa hatte erst am 8. November ähnliche dramatische Szenarien erlebt, wobei ebenfalls mehrere Menschen ins Meer gespült wurden und dabei starben oder verletzt wurden. Diese erneute Tragödie hat die Insel tief erschüttert.